Für alle, die mich näher kennenlernen möchten, erzähle ich meine Geschichte, meinen Werdegang, und wie ich meine Liebe zu Vogelhäusern entdeckt habe …

Ich bin Jahrgang 1980 und bereits im Kindergartenalter von 4 Jahren sagte ich: „Wenn ich einmal groß bin, dann will ich Tischler werden“. Damals in den 80er-Jahren war ich sehr viel in Kremsmünster, wo meine Großeltern einen Brennstoffhandel mit Öl, Kohle und Holz hatten. Für mich war es das Schönste, bereits in sehr jungen Jahren mit meinem Opa und meinem Onkel mitzuarbeiten. Damals wurden noch die Holzstämme mit Hand abgelängt, gespalten und dann zu Scheiten geschnitten. Ich liebte es dann, alles aufzuschlichten und mit dem Opa die „Spreissel“ zu hacken und einzusacken. Ich wusste eben schon sehr früh, dass Holz mein ewiger Begleiter sein wird.

 

Nach der Volksschulzeit in Adlwang und dem Besuch der Gymnasien in Schlierbach und Kirchdorf begann ich im Sommer 1995 meine Tischlerlehre in einem Tischler- und Stiegenbaubetrieb in Kremsmünster. 1998 wechselte ich als frisch gebackener Tischlergeselle zu einer Tischlerei in Wartberg a. d. Krems. Dort angekommen, war ich in den ersten Monaten sehr skeptisch, ob das das Richtige für mich war. Nach mehreren Gesprächen mit meinem Chef wurden mir aber dann nach und nach die Augen geöffnet. Innerhalb kurzer Zeit erkannte mein Chef, dass die Holzbearbeitung mit CNC-gesteuerten Maschinen die Zukunft ist und er stellte die Tischlerei in eine Lohnfertigung um. Ich hatte solche Maschinen zuvor noch nicht gesehen und auch nicht bedient. Aber da auch ich mittlerweile voller Tatendrang war, engagierte ich mich in hohem Maße. Von da an ging die normale Tischlerei dann sehr schnell in eine Holz-, Plexiglas-, Kunststoff- und Aluminiumbearbeitung über. Es machte mir viel Spaß und binnen weniger Jahre hatte ich es geschafft, im Bereich Produktion die Zügel in der Hand zu halten. Ich hatte über viele Jahre in diesem Bereich die Verantwortung über Werkstatt und Maschinenpark.

Ende 2009 wollte ich mich neu orientieren, weshalb ich Anfang 2010 in ein sehr spezielles Unternehmen wechselte, wo es um Prototypen- und Einzelteilfertigung aus Aluminium und Sondermaterialien ging. Die Herausforderung war gut, wir hatten eine tolle Halle mit außergewöhnlich gutem Maschinenpark. Eigentlich hat alles ganz gut gepasst, aber im Laufe der Jahre wurde alles immer extremer und komplexer, was Aufwand und vor allem Lieferzeiten anging. Anfang 2016 war mir dann die „Gesamtsituation“ einfach irgendwann zu viel und ich wusste, dass es so nicht weitergehen könne. Wie es der Zufall oft so will, ergab sich dann die Rückkehr zu meinen Wurzeln.

 

Mittlerweile bin ich wieder bei dem Unternehmen beschäftigt, wo ich bereits von 1998 bis 2010 tätig gewesen war, und wir fertigen dort hauptsächlich Mdf-Platten, die mit CNC-Maschinen zu Möbelfronten und Korpusteilen in Topqualität verarbeitet und anschließend pulverbeschichtet werden. Für die moderne Frau oder den modernen Mann ein Einrichtungstraum der Zukunft. Mein Job macht mir Spaß und der Zusammenhalt zwischen Arbeitskollegen und der Chefetage ist außergewöhnlich gut. Mit meinem Lieblingsmaterial „Holz“ im engeren Sinne hat es jedoch immer weniger zu tun. Darum beschloss ich im Jahr 2013 in meinem Privathaus die Garage auszuräumen und eine kleine Werkstatt einzurichten. Schnell erkannte ich, dass mir das viel Spaß machte, und so kaufte ich nach und nach immer wieder Neues für mein Hobby. Von da an gestaltete ich Raum für Raum unseres Hauses neu. Ob Kellerbar, Wohn- und Schlafzimmer, Stiegenhaus oder Garderobe. Alles wurde neu eingerichtet und alles fertigte ich ausschließlich aus massivem Holz. Ich entdeckte im Besonderen das „Altholz“ für den Innenausbau und die Lärche für den Außenbereich. Man kann daraus mit viel Liebe und Fantasie die schönsten Sachen herstellen. Immer wieder wurde mir von meiner Familie und meinen Freunden und Bekannten gesagt, ich solle etwas „daraus machen“. So kam ich dann irgendwie zum Thema Vogelhaus, wobei aufgrund meines Nachnamens schnell klar war, dass es „Ziervogl-Haus“ heißen soll.

Da ich mittlerweile meinen eigenen Garten von Grund auf mit Lärchenholz verschönert habe (Hochbeete, Gartenhütte, Blumentröge und -kisten, Sandkiste und Spielhaus für meine Tochter, Balkon und Untersichtschalung, und eben einige teils sehr aufwändige Vogelhäuser), kann ich jetzt dazu übergehen, auch vielen anderen Freude an Ziervogl-Häusern für ihren Garten zu bereiten.

Besuchen Sie mich doch gerne auf einen Kaffee, ein kleines Bierchen oder einen Schluck Wasser in meiner Kellerbar und sehen Sie sich meine kleinen Schätze vor Ort an, da diese in natura ganz anders wirken als auf einem Foto. Wenn sie vor einem Ziervogl-Haus stehen, werden Sie die Liebe zum Detail erkennen, und Sie werden sehen, dass die robuste Bauweise Freude für viele Jahre garantiert. Ich kann Ihnen genau zeigen, worauf es ankommt und Sie können in meinem Garten begutachten, wie sich die Häuser im Laufe der Jahre verändern und vor allem, wie haltbar diese sind.

Ich freue mich sehr auf Ihre Kontaktaufnahme per Telefonanruf oder Email!

 

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